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Flutist

Biografie

Die Schweizer Flötistin Helena Macherel ist eine vielseitige Musikerin, die sowohl als Solistin als auch als Kammermusikerin auftritt. Im Alter von neunzehn Jahren wurde sie mit dem Paul-Streit-Preis des Concours de Genève ausgezeichnet.

 

In 2021 hatte sie die Gelegenheit, drei neue CDs aufzunehmen, darunter "Dances for flute and harp". Im selben Jahr wurde sie Mitglied des Verbier Festival Orchesters. Sie trat als Solistin mit dem Zürcher Kammerorchester in der Tonhalle Zürich, Budapest Radio Symphonie Orchester, Nice Philharmonie, Orchestre de Chambre de Lausanne, und Orchestre de Chambre Fribourgeois auf, und teilte die Bühne mit François Benda, Damien Bachmann, Cédric Pescia, François-Xavier Poizat, Nurit Stark, Caroline Melzer, Tjasha Gafner und Joel Sachs. Ausserdem wurde Helena Macherel eingeladen, beim Sine Nomine Festival, La Prairie Bellmund, Festival Puplinge Classique, Art Association Konzertreihe zu spielen. Seit 2018 spielt sie Barockflöte im Ensemble La Fontana Cantabile. 

 

Vor kurzem wurde eines ihrer Recitals im Österreichischen Rundfunk (ORF) ausgestrahlt und sie spielte auch bei verschiedenen Gelegenheiten im Schweizer Radio (RTS). Im Oktober 2021 brachte sie Flötenkonzert von Martin Skamletz zur Uraufführung. Sie gewann den 1. Preis des Internationalen Anton-Rubinstein-Wettbewerbs Berlin (Deutschland), den 3. Preis des Internationalen Maxence Larrieu-Wettbewerbs (Frankreich) und den 1. Preis des Jeunesses Musicales International Competition Belgrad (Serbien).

 

In 2017 wurde Helena Macherel für ein zweijähriges Praktikum beim Orchester des Musikkollegiums Winterthur engagiert. Sie spielt regelmäßig mit dem Orchestre de Chambre de Lausanne, Camerata Venia, Sinfonieorchester Basel als Solo Flöte (Schweiz), New Juilliard Ensemble und Juilliard Orchestra in der Carnegie Hall (USA). Sie spielte unter der Leitung von Carlos Miguel Prieto, David Robertson, Thomas Zehetmair, Douglas Boyd, Raphaël Pichon und Michael Sanderling.

 

Vor kurzem schloss sie ihr Studium an der Juilliard School in New York bei Robert Langevin ab. Im Alter von vierzehn Jahren wurde sie an der Musikhochschule Lausanne in der Klasse von José-Daniel Castellon aufgenommen, wo sie ihr Solistendiplom erhielt und mit dem Fritz-Bach-Stipendium ausgezeichnet wurde. Anschließend studierte sie bei Silvia Careddu an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. In Paris nahm Helena Macherel Unterricht bei Claude Lefèbvre und wurde darüber hinaus von renommierten Flötisten wie Nolwenn Bargin, Patrick Gallois und Emmanuel Pahud unterrichtet.

 

Im Laufe der Jahre wurde sie von der Leenaards-Stiftung, dem Friedl-Wald-Stipendium, dem Pour-Cent Culturel Migros, der Minkoff-Stiftung, der Lyra Stiftung, sowie der Casino Barrière Stiftung unterstützt.

 

Neben ihrer Arbeit als Flötistin widmet sich Helena Macherel auch der Komposition. Zurzeit schreibt sie Instrumentalkonzerte und ist daran interessiert, ihren Stil und Ausdruck in Orchesterwerken zu entwickeln. Sie nahm Kompositionsunterricht bei William Blank an der Hochschule für Musik in Lausanne.